Prüfe Verleimungen, Schraubverbindungen und Furnierkanten, rieche ins Innere, achte auf Schimmelspuren. Frage nach Herkunft, Alter, Reparaturen. Messe genau, mache Fotos vom Fundortlicht. Verhandle fair, kalkuliere Pflegeaufwand mit ein. So findest du Stücke, die Substanz mit Charakter verbinden und wirklich bleiben dürfen.
Bewahre Grundsubstanz und Funktion, bevor du kreativ wirst. Reversible Eingriffe – schrauben statt kleben, bohren mit Maß, Oberflächen abklebbbar behandeln – sichern spätere Anpassungen. Plane Finishs passend zum Alltag, teste Musterflächen, dokumentiere Schritte. So wächst Qualität kontrolliert, ohne die Seele des Stücks zu verlieren.
Wenn ein Möbel nicht mehr passt, spende an lokale Initiativen, nutze Tauschbörsen oder Kommission. Defekte Teile separat sortieren, Beschläge sichern, Holz sauber bereitstellen. Viele Hersteller bieten Rücknahmen oder Ersatzteilrecycling. So endet Nutzung nicht als Abfall, sondern als Rohstoff für neue Geschichten.
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